Ziele des Graduiertenkollegs

Intermolekulare Wechselwirkungen bestimmen weitgehend die Eigenschaften funktioneller organischer Materialien. Es ist daher das vorrangige wissenschaftliche Ziel unseres Graduiertenkollegs, den Einfluss der intermolekularen Wechselwirkungen auf die elektronischen Eigenschaften aggregierter pi-Systeme besser zu verstehen. Hierzu soll zunächst an Hand von Modellsystemen die Korrelation zwischen den Wechselwirkungen und den Eigenschaften experimentell und theoretisch bestimmt werden. Die mit Hilfe dieser Untersuchungen erarbeiteten verbesserten Modellvorstellungen sollen dann zur Optimierung der elektronischen Eigenschaften anwendungstechnisch relevanter Systeme verwendet werden. Die Zusammensetzung des Graduiertenkollegs, an dem synthetisch, spektroskopisch und theoretisch orientierte Arbeitskreise beteiligt sind, ist ideal für das Erreichen der Ziele.
Das Ausbildungsziel des Graduiertenkollegs ist es, den Studierenden die physiko-chemischen Grundlagen der oben genannten Effekte und ihre theoretische Behandlung im Kontext mit der Bedeutung für die Optimierung funktioneller organischer Materialien näherzubringen. Das geplante Ausbildungsprogramm umfasst die zentralen sich aus der Chemie und Physik der Systeme ergebenden Fragestellungen. Dadurch ermöglicht das Graduiertenkolleg die Ausbildung von Wissenschaftlern, die für die Arbeitsplätze in Wissenschaft und Industrie hervorragend geeignet sind, die auf dem Gebiet molekularer Materialien und neuer Werkstoffe (z.B. in Photovoltaik, Optoelektronik, Displaytechnologie) zunehmend entstehen.

Kooperationen